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IT-Sicherheitsmanagement für vernetzte Systeme

IT-Sicherheitsmanagement für vernetzte Systeme
type:
semester: WS 17/18
time: 18.10.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II


18.10.2017
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

25.10.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

08.11.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

15.11.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

15.11.2017
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

22.11.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

29.11.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

29.11.2017
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

06.12.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

13.12.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

13.12.2017
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

20.12.2017
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

10.01.2018
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

10.01.2018
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

17.01.2018
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

24.01.2018
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

24.01.2018
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)

31.01.2018
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

07.02.2018
11:30 - 13:00 wöchentlich
10.23 Nusselt-Hörsaal 10.23 Kollegiengebäude Maschinenbau II

07.02.2018
15:45 - 17:15
SR 217 (20.21)


lecturer: Till Neudecker
Prof. Dr. Hannes Hartenstein
Jan Grashöfer
Alexander Degitz
Oliver Stengele
sws: 3
lv-no.: 24149
VoraussetzungenAbhängigkeiten entsprechend der Modulbeschreibung.
Beschreibung

Die Vorlesung behandelt Methodik, Technik und aktuelle Forschungsfragen im Bereich des Managements der IT-Sicherheit verteilter und vernetzter IT-Systeme und -Dienste. Nach einer Einführung in allgemeine Management-Konzepte werden die wesentlichen Problemfelder und Herausforderungen herausgearbeitet. Darauf aufbauend werden Angreifer-Modelle und Bedrohungsszenarien vorgestellt, klassifiziert und die Hauptaufgaben des IT-Sicherheitsmanagements erläutert. Anschließend werden die Standards aus dem Rahmenwerk ISO 2700x und der BSI-Grundschutz eingeführt. Die Studierenden erlernen, wie auf Basis der in diesen Werken vorgestellten Prozesse ein angemessenes IT-Sicherheitsniveau aufgebaut und erhalten werden kann. Als weitere Werkzeuge werden nicht nur rechtliche Grundlagen vermittelt, sondern auch Methoden vorgestellt, um Risiken zu ermitteln, zu bewerten und zu behandeln.

Der zweite Teil der Vorlesung stellt wichtige technische Bausteine aus dem Umfeld des IT-Sicherheitsmanagements vor. Hierzu zählen eine kurze Einführung in kryptographische Verfahren, das Schlüsselmanagement für Public Key Infrastructures sowie die Zugangs- und Zugriffskontrolle und zugehörige Authentifikations- und Autorisationsmechanismen. Der Bereich Identity & Access Management (IAM) wird im weiteren Verlauf der Vorlesung als wesentlicher Kern eines funktionierenden IT-Sicherheitsmanagements herausgestellt und sowohl in organisationsinternen als auch in organisationsübergreifenden Szenarien beleuchtet. Es werden weiterhin Integrationskonzepte bestehender IT-Dienste in moderne IAM-Infrastrukturen und Infrastrukturen zum Aufbau von organisationsübergreifenden Authentifikations- und Autorisationssystemen bzw. Single Sign-On-Systemen vorgestellt. Hierbei werden Systeme wie Kerberos, RADIUS, SAML, oAuth und openID behandelt. Abgerundet wird dieser Teil der Vorlesung durch eine Einführung in die Themen "sicherer Betrieb" und "Business Continuity Management" – dem Erhalt eines sicheren IT-Betriebs und dessen Wiederaufbau nach Störungen bzw. Sicherheitsvorfällen.

Im dritten Teil der Vorlesung werden aktuelle Forschungsbeiträge diskutiert. Um sicherheitsrelevante Problemstellungen zu beleuchten, die in Cloud-Computing Szenarien auftreten, werden aktuelle Ansätze zum sicheren Auslagern und Teilen von Daten vorgestellt. Des Weiteren werden Peer-to-Peer-basierte Anonymisierungsdienste erläutert und unerwünschte Informationsflüsse in Online Social Networks wie etwa Facebook untersucht.

Unterstützt wird die Vorlesung durch Vorträge eines Referenten der Fiducia IT AG, der als Sicherheitsexperte seine Erfahrung aus der Praxis eines großen IT-Dienstleisters im Finanzsektor einbringt.

Literaturhinweise

Jochen Dinger, Hannes Hartenstein, Netzwerk- und IT-Sicherheitsmanagement : Eine Einführung, Universitätsverlag Karlsruhe, 2008.

Weiterführende Literatur

Claudia Eckert, IT-Sicherheit. Konzepte - Verfahren - Protokolle, 8. Auflage, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2013, ISBN: 978-3486721386

Andrew S. Tanenbaum, Computernetzwerke, 5. Auflage, Pearson Studium, 2012, ISBN: 978-3868941371

Messaoud Benantar, Access Control Systems: Security, Identity Management and Trust Models, Springer, 2006, ISBN: 978-0387004457

Lehrinhalt

Ziel der Vorlesung ist es, den Studenten die Grundlagen des IT-Sicherheitsmanagements für vernetzte Systeme sowohl in methodischer als auch in technischer Hinsicht zu vermitteln und aktuelle Forschungsfragen vorzustellen.

ArbeitsbelastungPräsenzzeit: 45h (3 SWS * 15 Vorlesungswochen)

Vor- und Nachbereitungszeit: 67.5h (3 SWS * 1.5h/SWS * 15 Vorlesungswochen)

Klausurvorbereitung: 37.5h

Gesamt: 150h ( = 5 ECTS Punkte)

ZielDer/Die Studierende kennt die wesentlichen technischen, organisatorischen und rechtlichen Bausteine eines professionellen IT-Sicherheitsmanagements und kann nicht nur ihre Funktionsweise beschreiben, sondern sie auch selbst in der Praxis anwenden und Vor- und Nachteile alternativer Ansätze analysieren. Weiterhin kann er/sie die Eignung bestehender IT-Sicherheitskonzepte beurteilen. Zudem kennt der/die Studierende den Stand aktueller Forschungsfragen im Bereich des IT-Sicherheitsmanagements sowie zugehörige Lösungsansätze. Die Lernziele sind im Einzelnen:
  1. Der/Die Studierende kennt die wesentlichen Schutzziele der IT-Sicherheit und kann ihre Bedeutung und Zielsetzung wiedergeben.
  2. Der/Die Studierende versteht Aufbau, Phasen und wichtige Standards des IT-Sicherheitsprozesses und kann seine Anwendung beschreiben.
  3. Der/Die Studierende kennt die Bedeutung des Risikomanagements für Unternehmen, kann dessen wesentliche Bestandteile verdeutlichen, und kann die Risikoanalyse auf exemplarische Bedrohungen anwenden.
  4. Der/Die Studierende kennt zentrale Gesetze aus dem rechtlichen Umfeld der IT-Sicherheit und kann ihre Anwendung erläutern.
  5. Der/Die Studierende versteht die Funktionsweise elementarer kryptographischer Bausteine und kann deren Eignung für spezifische Fälle bewerten.
  6. Der/Die Studierende kennt alternative Schlüsselmanagement-Architekturen und kann ihre Vor- und Nachteile beurteilen.
  7. Der/Die Studierende versteht den Begriff der digitalen Identität und kann verschiedene Authentifikationsstrategien anwenden.
  8. Der/Die Studierende kennt unterschiedliche, weit verbreitete Zugriffskontrollmodelle und kann ihre Anwendung in der Praxis verdeutlichen.
  9. Der/Die Studierende kennt unterschiedliche Architekturen zum organisationsinternen Management digitaler Identitäten und kann ihre wesentlichen Eigenschaften erörtern.
  10. Der/Die Studierende kennt mit RADIUS, SAML und oAuth mehrere Ansätze zur organisationsübergreifenden Verwaltung von Identitäten und kann ihre Funktionsweise erläutern.
  11. Der/Die Studierende versteht Bedeutung eines professionellen Notfallmanagements und kann dessen Umsetzung beschreiben.
  12. Der/Die Studierende versteht Problemstellung und den grundlegenden Ansatz des vertraulichen Auslagerns von Daten und kann behandelte Auslagerungsstrategien durchführen.
  13. Der/Die Studierende kennt mehrere alternative Shared Cryptographic File Systems und kann deren Unterschiede anhand eines Schlüsselgraphen verdeutlichen.
PrüfungEs wird 6 Wochen im Voraus angekündigt, ob die Erfolgskontrolle in Form einer schriftlichen Prüfung (Klausur) im Umfang von i.d.R. 60 min. nach § 4 Abs. 2 Nr. 1 SPO oder in Form einer mündlichen Prüfung im Umfang von i.d.R. 20 min. nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 SPO stattfinden wird.