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Die vermeintliche Robustheit von Peer-to-Peer-Netzen
Autor: J. Dinger, H. Hartenstein Links:
Quelle: 20. DFN-Jahrestagung (DFN2006) 06.06.2006 - 09.06.2006 Heilbronn, Pages 182-192, Heilbronn, Deutschland, Juni 2006
Peer-to-Peer- (P2P-) Netze bilden logische bzw. virtuelle Netze auf Basis existierender Netze wie dem Internet. P2P-Netze zeichnen sich insbesondere durch ihre dezentrale Struktur und selbstorganisierende Mechanismen aus, welche im Gegensatz zu Client-Server Architekturen die Last auf alle teilnehmenden Knoten gleichmäßig verteilen. Durch die dezentrale Struktur in Kombination mit selbstorganisierenden Mechanismen ist es daher möglich, hoch skalierbare P2P-Netze zu konstruieren. Zudem erhöht die Verteilung auf viele Knoten die Robustheit des Netzes gegenüber Ausfällen einzelner Knoten. P2P-Netze sind meist so gestaltet, dass beim Ausfall einzelner Knoten deren Aufgaben von einem anderen wahrgenommen werden. Dennoch sind P2P-Netze nicht per se robust, da neben dem vereinzelten Ausfall von Knoten auch gezielte Attacken möglich sind. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Attacken auf P2P-Netze. Außerdem wird die so genannte Sybil Attacke vertieft diskutiert und ihre Auswirkungen auf die Robustheit aufgezeigt. Abschließend wird ein neuer Ansatz präsentiert, um die Wahrscheinlichkeit einer solchen Attacke zu verringern.